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Der verlorene Jäger im Taupbösch bei Rosport.2
Sage Nr. 1054 in Sagenschatz des Luxemburger Landes
Einst stand eine Magd aus Kechtenhaus von Rosport morgens früh au um das Feuer anzuzünden. Die Zündhölzchen waren zu der Zeit noch niä in: Gebrauche; des Abends legte man beim Schlafengehen ein paar Hol knoten in den Kachelofen, um morgens Feuer zu haben. Die Magd schau nach den Kohlen im Kachelofen, aber sie waren erloschen. Sie lief nun, dt Feuertiegel in der Hand, überall in der Nachbarschaft umher, um Feuer j bekommen; doch vergebens. Die einen waren noch nicht auf, die ander« hatten das Feuer noch zu spärlich, um davon mitteilen zu können. Indem f nun in ihrer Verlegenheit die Straße hinablief, sah sie unten in der Allein Feuer brennen. Sie glaubte, das Feuer rühre von den ihre Pferde der Wiese hütenden Knechten her und lief schnell dahin. Um das Feuer Hern lagen drei schwarze Männer und drei schwarze Hunde. Die Magd aber stör sich nicht daran, weil sie meinte, es seien drei Hirten, welche die Nacht n ihren Hunden hier zugebracht Hütten, und nahm sich ohne Zögern einen Tiec voll Kohlen. Sie eilte damit nach Hause und schlittete sie auf den Herd. Do plötzlich waren sie erloschen. Sie kehrte daher zurück und nahm sich Wied einen Tiegel voll. Da hörte sie eine Stimme, welche rief: „Jetzt hast ! genug, du kannst machen, daß du nicht mehr zurückkommst!" Zu Hause a , gekommen, schüttete das Mädchen diese frischen Kohlen zu den anderen a i den Herd und legte das Holz wieder darauf. Allein auch dieses Rial bram i das Feuer nicht, weil die Kohlen, kann: aus dem Tiegel geschüttet, Wied t plötzlich erloschen. Da begab sich das Mädchen zu dem Herrn des Haus f und erzählte ihm den Vorfall. Dieser ahnte gleich, daß cs nicht mit recht t Dingen zugehe. Er sprach deshalb zu dem Mädchen: „Geh, leg dich noch ei i Stunde nieder, ich will nachher selbst das Feuer anzünden!" Als das Müdch § m war, ging er zum Feuerherd und fand unter dem Holz ein Häuflein 'wldstücke. Er steckte dieselben ein und sagte der Magd kein Wort davon. Lehrer M. Bamberg zu S
Ortschaft: Rosport
Der Gelddieb zu Cessingen
Sage Nr. 263 in Sagenschatz des Luxemburger Landes
Zur Zeit hatte man es mit einen: gefährlichen Diebe zu Cessingen zu thun. Derselbe stahl bald in diesem, bald in jenem Hause des Dorfes das Geld, wohin man es auch verstecken mochte. Er hatte allemal ein Licht bei sich, das die Hausbewohner wol klar und deutlich sahen, ihn selbst jedoch sahen sie nicht. Lehrer Konert zu Hollerich
Ortschaft: Cessingen
Das Muttergottesbild zu Girst
Sage Nr. 253 in Luxemburger Sagen und Legenden
Statue soll nicht das eigentlicheGnadenbild, sondern nur die Hülle, der künstlicheBehälter desselben fein. Im Innern dieses Muttergottesbildes, meint die Ueberliefernng, befinde sich ein geheimes, mit einem Schlosse ver- scheues Schränkchen, das sich nach außen mit einem Schlüssel öffnen lasse. Darin throne vor der Welt verborgen das uralte, ächte Gnadenbild. Eines Morgens war der Schlüssel verschwunden, heißt es, und ein dicker, eiserner Nagel in das Schlüsselloch bineingetrieben. Das Alles schien geheimnißvoll; und von der Stunde an wagte man nicht mehr das Schränkchen zu öffnen. Endlich wollte aber Jemand es unternehmen, das schloß und das Geheimniß zu lösen. Es Übersiel ihn jedoch, als er eben beginnen wollte, ein so unheimliches Grausen, daß er bebend und zitternd die Arbeit einstellen mußte. Alle Leute, besonders der damalige Psarrer, sahen darin eine Mahnung Gottes. „Das Bild," hieß es, „wolle sich verbergen, weil kein Menschenange mehr werth sei,es zu beschauen." Und so ließ man es bleiben bis heute. I (l Luxemburger Marienkalender, 1880, 5. Wörtlich
Ortschaft: Girst
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