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Entdecken Sie Sagen und Märchen aus Luxemburg, Rheinland-Pfalz, dem Saarland, Elsass und Lothringen!
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Der Stadtgeist als Ferkel
Sagennummer: 79 in Luxemburger Sagen und Legenden
Als Ferkel liefdieser Geist auch einmal bei der Alzette in: Grund. Eine Obsthändlerin sing das Thier und trug es iu ihrer Schürze nach Hause. Hier wollte sie ihrer Schwester den schönen Fang heimlich zeigen und befahl daher Fenster und Thüre zu schließen.Doch als sie ihre Schürze öffnete, fand sichnichts mehr vor als Pferdem
Ortschaft: Grund
Die Wichtlein zu Greiweldingen
Sagennummer: 106 in Sagenschatz des Luxemburger Landes
In einem Walde nahe bei Greiweldingen ist eine Anhöhe, genannt Witerchesberg. Tort befindet sich eine Höhle, durch welche die Wichtelcher ihren Aus- und Eingang in den Berg hatten. Auf diese Anhöhe hatte einst ein Kuhhirt seine Herde auf die Weide getrieben. Der Hirt setzte sich an der Höhle nieder, um auszuruhen. Da hörte er das Gepolter der kleinen Wesen in der Höhle. Er schaute hinein und sah, wie sie Suppe einschuitteu. Der arme Mann, den der Hunger quälte, bat die kleinen Wesen, ihm ein Stücklein Brod zu geben, damit seinen Hunger zu stillen. „Wenn ihr von Gott gesandt seid", sagte er, „so gebt nur ein Stückchen Brod". Da kam ein ganzer Hause Wichtlein aus der Höhle hervor, uud sie überreichten dem armen Alaune ein halbes Brod mit den Worten: „Wenn du uns nicht verrätst, dann hast du immer Brod". Voll Freude trieb der Hirt seine Herde wieder nach Hause. Als man schon mehrere Tage von dein Brode gegessen und dasselbe nicht abgenommen hatte, fragte ihn seine Frau, wohör er dieses wunderbare Brod habe. Der Mann sagte es ihr unter der Bedingung, das Geheimnis nicht zu verraten. Einst aber gerieten beide in Hader, und da plauderte das unbesonnene Weib das Geheinuris aus. Von dieser Stunde an nahm das Brod ab und war bald verzehrt. Es gibt noch Greise, welche behaupten, gesehen zu haben, wie ganze Scharen von Wichtelcher an den Rand des Waldes gekommen seien, um sich zu sonnen. Wenn ein Wagen durch den Wald gefahren sei, so hätten sie sich an dem Wagen und sogar an den Rädern sest angeklammert und seien so mit rundum gefahren wo
Ortschaft:
Der gespenstische Hase zu Reckingen
Sagennummer: 536 in Sagenschatz des Luxemburger Landes
Zwei Wilderer aus Reckingen (Mersch) gingen gemeinschaftlich ins Eischthal auf die Lauer. Eines Abends kam bei Hellem Mondschein ein Hase, setzte sich vor dieselben hin und grinste sie scharf au. Kein Schuß traf den Hasen, der ruhig sitzen blieb. Das wiederholte sich auch an: zweiten Abend. An: dritten Abende entstand um dieselbe Stunde ein entsetzliches Gepolter: von Hohlfels her kan: ein großes Faß herangewälzt. Beide Jäger kamen leichenblaß und zitternd zu Hause an, und das Wildern war ihnen auf immer verleidet. Lehrer Conrad
Ortschaft: Reckingen
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