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Entdecken Sie Sagen und Märchen aus Luxemburg, Rheinland-Pfalz, dem Saarland, Elsass und Lothringen!
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Die Hexe zu Straßen
Sage Nr. 227 in Sagenschatz des Luxemburger Landes
Zu Straßen in Franzens Haus wohnte eine Hexe, die nachts in einem Hause den Kühen die Milch nahm. Man kam aber hinter ihr Unwesen. Um sich zu rächen, machte sie, daß alle Pferde in diesem Hause sielen; und als man dort einst eine Hochzeit feierte, fand man beim Aufdecken der Töpfe aus dem Feuerherd statt der Speisen in jedem einen Haarklumpen. Als nun auch das beste Pferd verendete, riet man den Leuten, dasselbe mit einer Heugabel in die Seite zu stechen. Und sieh, da hatte die Hexe drei Stiche in der Seite und klagte über heftige Schmerzen. Die Leute, die sie besuchten, merkten das. In Fries Haus sagte einst der Oehm, er möchte wol das Hexen lernen. Die Hexe, die zugegen war, sagte, das wolle sie 'ihn lehren, er solle nur um Mitternacht sich einsinden. Da setzte sie einen Eimer Wasser auf den Misthaufen, dann ritten sie auf einem Besen dreimal um denselben. Die Frau forderte den Mann auf, ihr nachzusagen: Wir reiten dreimal um den Mist Und sagen ab Herrn Jesu Christ! Er aber sprach: Ich sag nicht ab Herrn Jesu Christ; Ich schlag dich, daß du des Teufels bist! Darauf verschwand d
Ortschaft:
Irrlichter zu Gösdorf
Sage Nr. 668 in Sagenschatz des Luxemburger Landes
Zu Gösdorf sah man selten Traulichter, doch fürchtete man sich davor. Man hielt sie für böse Geister, die den Wanderer ans Wasser lockten. Fiel er hinein, so gaben sie ihrer boshaften Freude durch Händeklatschen Ausdruck. Lehrer Wagen
Ortschaft:
Der Mann mit dem glühenden Markstein „ob Fenter“
Sage Nr. 1141 in Sagenschatz des Luxemburger Landes
Verfolgt inan den Weg, der von Nosport längs der Sauer am Fuße der Holt vorbeisührt, so erblickt man, wenn man die Hölt verlassen hat, eine große Flur, welche man „ob Fenter" nennt. Dort ging in früheren Zeiten während vieler Jahre nachts ein Mann mit einem glühenden Markstein um und rief unaufhörlich: „Wo soll ich den Markstein Hinsehen?" So hörten ihn öfters Leute aus Ralingen rufen, welche sich des Morgens früh an Fenter vorbei nach Trier begaben. Lange Zeit wagte keiner es, ihm zu antworten. Einmal aber, als er wieder so fragte, antwortete ihm ein beherzter Mann: „Setz ihn, wo du ihn genommen hast!" Jetzt war er erlöst, und seit dieser Zeit wurde er uicht mehr gesehen. Lehrer M. B
Ortschaft:
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