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Découvrez des légendes et des contes de fées du Luxembourg, de Rhénanie-Palatinat, de Sarre, d’Alsace et de Lorraine !
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Sagen vom Selhof, bei Rothbach
Numéro de conte: 210 dans Die Sagen des Elsasses. Zweiter Teil. Die Sagen des Unter-Elsass
Sagen vom Selhof, bei Rothbach. Bei Rothbach, am östlichen Abhange des Berges, auf welchem sich das Schloß Lichtenberg erhebt, liegen die nur noch aus wenigen Mauerstücken bestehenden Trümmer einer Priorei, welche die Aebte von Neuenburg im Jahr 1175 hatten erbauen lassen. Es steht ein Forsthaus da, welches noch jezt den Namen Selhof führt. Das Wohngebäude selbst und sämmtliche ehemals zum Kloster gehörige Güter stehen beim Volke im übeln Rufe des Geisterspuks. Gespensterhafte Mönche tanzen hier um einen großen Kirschbaum, und im Keller bewacht einer derselben ungeheure Schäße. Ein Bauer kam einst, zu später Nacht, in den Selhof, um nach den Schäßen zu graben. Da trat ihm eine weiße Klosterfrau entgegen, die ihm eine Blume reichte, die solle er auf einen Stein suchten Güter bringen werde. Bei ihrem Anblicke ergriff ihn aber ein solcher Schreck, daß er seine Werkzeuge im Stiche ließ, nach Hause eilte und bald darauf starb. ternacht, zu dem Orte gekommen war, sah schon die Erde sich öffnen und den Schah langsam emporsteigen ; allein zu gleicher mal seiner Frau und seinen Kindern anvertrauen wollte. Er siechte seit jener Zeit und starb bald nachher. sterbanner berufen, aber noch keinem war es gelungen, sie von dieser Qual zu befreien. Da kam eines Tages ein fremder Mann und erbot sich den Geist zu bannen. Er ließ zu einer bestimmten sammenkommen; hieß Jedermann sich niedersehen und zog mitten in der Stube einen Kreis mit Kreide. Nachdem er nun allerlei seltsame Dinge vorgenommen und fremdartige, unverständliche langte das jüngste Mitglied der Familie, dann sei er erlöst und werde das Haus nicht mehr beunruhige .n Die Eltern des Kindes wollten dasselbe natürlich nicht hergeben und zogen es vor, die Unruhe noch bis auf die heutige Stunde im Hause zu haben.
Localité: Rothbach
Der Grenzsteinverrücker zwischen Grevenmacher und Flaxweiler
Numéro de conte: 705 dans Sagenschatz des Luxemburger Landes
In dein Baumbüsch, der sich von Grevenmacher bis Flaxweiler erstreckt, befinden sich zwei große Wiesen: die Scheiweswies und die Goldgruf. Vor vielen Jahren führten vier Männer oft ihre Pferde in diese Wiesen zur Nachtweide. Um zwölf Uhr hörten sie dann zu ihrem nicht geringen Schrecken jemand mit hohler Stimme rufen: „Wllor a wüor soll ech de Mark setzen?" Sie erklärten das so, als habe der Rufer einst in dem Walde ein Besitztum gehabt und habe die Grenzsteine desselben zu seinem Vorteil verrückt. Nach seinem Tode sei er zur Strafe verdammt worden, jede Nacht auf die oben geschilderte Weise sein Verbrechen zu verkünden, um anderen als warnendes Beispiel zu dienen. Luxemburger Land, 1882, Nr. 12
Localité: Grevenmacher
Das Schappmännchen im Buchholzer Wald nächst Dalheim.4
Numéro de conte: 334 dans Sagenschatz des Luxemburger Landes
In uralter Zeit, als die Leute die Uhren noch nicht kannten, gingen einst drei Handwerker nächtlich in den Buchholzer Wald bei Dalheim, um sich Latten zu Hanen. Sie wußten nicht, welche Zeit es war. Als sich jeder eine Bürde gehauen hatte, hörten sie plötzlich einen Hund ans eine sonderbare Weise bellen. Sie wähnten, es sei des Försters Hund. „Wenn der Förster kommt", sagte der eine, „werfe ich ihn: das Veil an den Kops". Kaum aber hatte er das letzte Wort gesprochen, so hörten sie plötzlich ein lautes Rufen um sich. Der Mond verdunkelte sich, aber auch die Jagdrufe verhallten nach und nach in der Ferne. Auf ihrer Rückkehr nach Hause brach endlich einer das Schweigen und sagte: „Das war Schappmännchen, der wilde Jäger"
Localité: Buchholz
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