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Découvrez des légendes et des contes de fées du Luxembourg, de Rhénanie-Palatinat, de Sarre, d’Alsace et de Lorraine !

2’730 Contes
8 Livres
3 Pays
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Die Erscheinung auf der Melkerei Hofrieth

Conte numéro 82 dans Die Sagen des Elsasses. Erster Teil. Die Sagen des Ober-Elsass

Die Erscheinung auf der Melkerei Hofrieth. In mondhellen Nächten zeigt sich auf dem Wasen der Melkerei Hofrieth eine gespenstige Kuh, die von einem altertümlich gekleideten Mann geritten wird. Um die Erscheinung los zu werden, berief man einen Banner, jedoch ohne Erfolg. Das Gespenst, das zur Strafe seiner Grausamkeit gegen das Vieh diese Strafe litt, rief: Meine Pein dauert bis an das Ende der Zeiten. Schon drei Mal sah ich den Berg Wald und dann


Localité: Bühl bei Gebweiler





Münstermaifeld

Conte numéro 139 dans Sagen und Geschichten des Moseltals

Einer der ältesten und bedeutsamsten Orte in dem schönen Maiengau oder Maifeld ist Münstermaifeld. Es liegt nur eine Stunde von der Mosel entfernt, zwischen Moselkern und Haßenport am linken Ufer landeinwärts, doch vom Fluß aus nicht sichtbar, weil die Uferberge es punkt, da das Städtchen auf einem der höchsten Punkte der Gegend erbaut ist. Diese Lage ist seinerzeit von den Römern so ausgesucht worden, und zwar recht absichtlich. Höchst wahrscheinlich hieß Münster zur Römerzeit Ambitinum. Der Geschichtschreiber Sueton erzählt nämlich in seinem Leben des Kaisers Caligula, daß nach einer Mitteilung des jüngeren Plinius am 31. August des Jahres 12 nach Christi Geburt Caligula, der Sohn des Germanicus und der Agrippina, in dem trevirischen Flecken Ambitinum kundlich erwähnt. Da aber das römische Lager dann in ein Benediktinerkloster und späteres Kollegiatstift umgewandelt wurde, also in ein Münster, so hat der Name Münster wohl jenen älteren Namen verdrängt. Um die Ehre, dieser Flecken Ambitinum, also der Geburts ort eines mehr berüchtigten, als berühmten römischen Kaisers zu sein, streiten sich übrigens mehrere Orte, vor allem die noch näher bei Koblenz gelegenen Flecken Winningen und weisen. Vielleicht wird einmal ein glücklicher Zufall, in diesem Falle also die Ausgrabung einer Inschrift, die Sache endgültig entscheiden, ja vielleicht findet man sogar den perium Agrippinae, d. h. geweiht wegen Agrippinas Wochenbett. Dann wird aller Streit zu Ende sein.


Localité: Münster





Das Schappmännchen auf dem Wirtenberg.1

Conte numéro 319 dans Sagenschatz des Luxemburger Landes

Vorzeiten jagte nachts das Schappmännchen, ein kleines, graues Männchen, auf dem Wirtenberg bei Mensdorf. Seine Hunde durchstreiften die Gegend bis zum Beierholz. Schlag zwölf war das Jagdgetöse verstummt und alles verschwunden. In stillen Sommernächten sollen die Hunde einen solchen Lärm gemacht haben, daß die Leute in Roodt und Mensdorf nicht hätten schlafen können. Aus Furcht vor dem Schappmännchen wagte damals niemand, auf dem Wirtenberg zu j


Localité: Mensdorf




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